Heizstromtarife vergleichen und günstig heizen

Was ist Heizstrom, wie wird er genutzt und welche Vorteile bietet er?

Heizstrom ist elektrischer Strom, der gezielt für das Beheizen von Wohnräumen eingesetzt wird – insbesondere durch Wärmepumpen oder elektrische Nachtspeicherheizungen. Im Gegensatz zum normalen Haushaltsstrom wird Heizstrom häufig zu vergünstigten Konditionen angeboten, da er in bestimmten Zeitfenstern – meist nachts oder außerhalb der Spitzenlast – bezogen wird.

Wie funktioniert Heizstrom?

  • Wärmepumpen nutzen Strom, um Umgebungswärme aus Luft, Wasser oder Erde effizient ins Gebäude zu transportieren. Sie gelten als besonders nachhaltig, da sie aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme erzeugen können.
  • Nachtspeicherheizungen laden sich nachts mit Strom auf und geben die gespeicherte Wärme tagsüber ab. Sie profitieren von günstigen Niedertarifzeiten, in denen der Strompreis niedriger ist.

Was unterscheidet Heizstrom vom normalen Haushaltsstrom?

  • Separater Zähler: Heizstrom wird meist über einen eigenen Stromzähler erfasst, getrennt vom Haushaltsstrom.
  • Sondertarife: Netzbetreiber und Stromanbieter bieten spezielle Heizstromtarife mit zeitlich gestaffelten Preisen (HT/NT – Hochtarif/Niedertarif).
  • Steuerbare Verbrauchseinrichtungen (§14a EnWG): Moderne Wärmepumpen gelten als steuerbar und können dadurch von reduzierten Netzentgelten profitieren.

Vorteile von Heizstrom

  • Kostenvorteile durch günstige Nachtstromtarife oder §14a-Regelung
  • Klimafreundlich bei Kombination mit Ökostrom
  • Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
  • Ideal für moderne, gut gedämmte Gebäude mit Wärmepumpe

Für wen lohnt sich Heizstrom?

  • Für Haushalte mit Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung
  • Wenn ein separater Zähler vorhanden ist oder nachgerüstet werden kann
  • Bei hohem Wärmebedarf und Möglichkeit zur Nutzung von Niedertarifzeiten